Sie hören Dorothea Gädeke mit der Schöpfungsgeschichte.

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Musikermedizin – Konzept und Aufgaben

Das Freiburger Institut für Musikermedizin verbindet Musik und Medizin und unterstützt sowohl ein gesundes Musizieren als auch die gesundheitsfördernde Wirkung des Musizierens. Es gehört zum Konzept des FIM, dass die Professoren und ein Teil der Mitarbeiter über eine professionelle musikalische Ausbildung verfügen und künstlerisch aktiv sind.

Die Aufgaben des Instituts erstrecken sich auf die Bereiche Lehre, Forschung und Patientenversorgung.

Die Lehre findet schwerpunktmäßig an der Hochschule für Musik Freiburg statt. Ziel ist hier die praktische und theoretische Vermittlung von Maßnahmen und Inhalten zur Prävention von musikerspezifischen Gesundheitsproblemen, zur Gesundheitsförderung als Musiker sowie zur Leistungsförderung beim Musizieren.

In der Ausbildung der Medizinstudenten an der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität ist das Fach Musikermedizin im vorklinischen und klinischen Studienabschnitt vertreten. Im Rahmen der ärztlichen Qualifikation besteht die Möglichkeit der medizinischen Promotion sowie der Habilitation.

Das FIM bietet Fortbildung für Musiker, Ärzte und Gesundheitsexperten aus anderen Bereichen im Rahmen von Symposien, Tagungen und Kursen an.

Die Forschung erstreckt sich auf physiologische und psychologische Grundlagen des Singens, Sprechens und Musizierens sowie auf die Anwendung präventiver und gesundheitsfördernder Maßnahmen bei Musikern.

In der Patientenversorgung versteht sich das FIM mit seinem Zentrum für Musikermedizin am Universitätsklinikum Freiburg als Anlaufstelle für professionelle Sänger und Instrumentalisten, für Laienmusiker in Chören und im Instrumentalbereich sowie für Angehörige in stimmintensiven Berufen wie Lehrer, Schauspieler u.a. Grundsätzlich steht das Zentrum für Musikermedizin allen hilfesuchenden Patienten offen.